

Beim Tag der offenen Tür erwartete unsere Besucherinnen und Besucher ein buntes und vielfältiges Programm, das einen lebendigen Einblick in unser Schulleben bot. Überall im Schulhaus gab es etwas zum Erkunden und Ausprobieren.

Bei chemischen Experimenten durfte gestaunt werden.

Auf der Beobachtungsplattform gab es für die jungen Forscherinnen und Forscher viel über den Dächern Memmingens zu entdecken.

Technikbegeisterten konnten in der Welt der Robotik erleben, wie spannende Projekte mit kleinen Robotern entstehen und was diese alles können!


Ein besonderes Mitbringsel druckte der 3D-Drucker.

Ein weiteres Highlight ist unser Schulzoo. Hier konnten Tiere aus nächster Nähe beobachtet und teilweise sogar angefasst werden.

Eine etwas andere Puzzle-Aufgabe wartete in der Biologie.

Das mathematische Knobelgeschick konnte ebenso unter Beweis gestellt werden.

Musikalisch wurde es in der Chorklasse, in der gemeinsam musiziert wurde und u.a. der „Gute-Laune-Song“ für beste Stimmung sorgte.

Wer selbst einmal ein Instrument ausprobieren wollte, war in der Streicherklasse genau richtig – hier konnte man die Geige in die Hand nehmen und selbst erste Töne erklingen lassen.

Antike römische Spiele konnte im Fachbereich Latein ausprobiert werden.

Das Fach Italienisch entführte in ein leckeres italienisches Restaurant, in dem man u.a. beim Pasta-Quiz sein Wissen testen konnte.

Die spanisch-sprachige Welt konnten die Besucherinnen und Besucher im Fachraum Spanisch erleben.

Wie lebendig Fremdsprachenunterricht sein kann, zeigte die Fachschaft Englisch mit einem kleinen Theaterstück.

Knifflig wird es im Fach Deutsch beim Rätseln mit den drei ???, wo Spürnasen ihr detektivisches Talent unter Beweis stellen konnten.

Für Bewegung und Rhythmus sorgten die Bewegungswelt der Fachschaft Sport sowie ein mitreißendes Tanzangebot der Tanz-AGs.



Auch die Geografie lud zum Mitmachen ein: Hier konnten die Kinder ihre Ortskenntnisse testen – und oft hatten auch die Eltern Spaß daran, ihr Wissen über die lokale Umgebung unter Beweis zu stellen.

Spiel und Spaß kamen ebenfalls nicht zu kurz: Die SMV lud beispielsweise zum Dosenwerfen ein.

Das Glück konnte auch am Glücksrad auf die Probe gestellt werden.

Für eine rundum leckere Verpflegung sorgte das Team des Schölcafé.

Die jungen Besucherinnen und Besucher konnten ein buntes, offenes und gemeinschaftliches Vöhlin entdecken - einen Ort, der das Lernen spannend, vielfältig und lebendig macht! Von Anfang an!
Brodelnde Apparaturen, Reaktionen in Erlenmeyerkolben, weiße Plastikkittel, unter denen sich die Wärme auch noch staute. Eines mussten wir also bei unserer Exkursion am 25.02.2026 in das Chemiewerk Illertissen sicher nicht: frieren! Stattdessen hatten wir einen lustigen und vor allem informativen Tag.

Nach unserer Ankunft auf dem Gelände der Louis Dreyfus Company Ingredients GmbH in Illertissen versammelten wir uns zunächst in der Kantine. Dort informierte uns der Leiter der Produktentwicklung über die Geschichte uns Besonderheiten des Betriebs: Der Fertigungsbetrieb ist ein spezialisierter Produktionsstandort für Nahrungsmittel-, Futtermittel- und Kosmetikinhaltsstoffe, der zum einen regional, aber auch international agiert.
Anschließend wurden wir mit Helmen, Schutzbrillen sowie weißen Kitteln ausgestattet und in zwei Gruppen unterteilt. Dann ging es gruppenweise durch die einzelnen Abteilungen, von Qualitätskontrolle, Abfüllung und Verpackung hin zu Überwachung und Produktentwicklung. Bei diesem Rundgang begegneten uns zahlreiche aus dem Unterricht bekannte Begriffe, wie Ester, Emulgatoren oder Destillation. Chemieunterricht live!
Nach der Führung fanden wir uns wieder in der Kantine ein. Mit leckeren Getränken und Snacks versorgt, hörten wir dort einen abschließenden Vortrag über "Food Performance Ingredients". Wie sich das konkret auf Konsistenz, Geschmack und Volumen auswirkt, konnten wir an bereitgestellten Muffins selbst testen.
Eben Chemieunterricht zum Anfassen!
Emma Prestele, 11en
Die Filmwerkstatt des Vöhlin-Gymnasiums unter der Leitung von Thomas Pfaus startete im Schuljahr 2022/23 mit fünf Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 und 6 und produzierte den Kurzfilm „Der magische Drehstuhl“.

Aus dem Schulalltag heraus entwickelte sich die Idee zu einer fantasievollen Zeitreisegeschichte rund um die Figuren Ella, Lucy und Oskar, die mithilfe eines magischen Drehstuhls bedeutende Ereignisse der Memminger Geschichte besuchen. In den folgenden Jahren wuchs die Filmwerkstatt stetig weiter und führte das Projekt mit viel Kreativität und Teamarbeit bis zum Finale der „Drehstuhl“-Trilogie fort, das beim Schulfest 2025 uraufgeführt wurde.
Ein besonderes Highlight folgte nun im Kino: Insgesamt 265 Zuschauerinnen und Zuschauer sahen den Film im Memminger Cineplex. Aus diesem Erfolg entstand eine bemerkenswerte Spendenaktion: Der Erlös wurde in Form von zwei Spenden in Höhe von jeweils 265 Euro weitergegeben.
Die Spenden gingen an den Förderverein Pro Vöhlin sowie an die Vesperkirche Memmingen und zeigen eindrucksvoll, wie schulisches Engagement über das Klassenzimmer hinaus wirken kann.
Der rund 30-minütige Film ist damit nicht nur ein kreatives Gemeinschaftsprojekt, sondern auch ein Beispiel dafür, wie Fantasie, Teamarbeit und soziales Engagement miteinander verbunden werden können.
Am Mittwoch, den 25.03.2026, ging es für die 9. Klassen mit dem Bus nach Dachau, wo sich die Gedenkstätte des KZ Dachau aus der Zeit der NS-Diktatur befindet.

Das Ziel des Besuchs war es, mehr über die Geschichte des Nationalsozialismus zu erfahren und viele Fragen zu klären, die während der Führung aufkamen. Die Führung ging durch das Wirtschaftsgebäude, Häftlingsbad, Krematorium und weitere Teile des Geländes, die damals für unterschiedliche Zwecke erbaut wurden. Die Schüler bekamen einen genauen Eindruck von den unmenschlichen Lebensbedingungen der Häftlinge und konnten ausgestellte Briefe, Fotos und Gegenstände der Gefangenen aus der Nähe betrachten.

Am Ende der Exkursion waren alle Schüler der Meinung, dass es wichtig ist, sich mit der Vergangenheit, trotz der Grausamkeit vieler Eindrücke, auseinanderzusetzen, um aus ihr zu lernen und ähnliche Entwicklungen in der Zukunft zu verhindern.
Nina Zrenner, 9sw