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Autorenlesung für die 5. Klassen:

„Gamepil learns English“ von Efrat Pan

AUtorenlesung

Gespannt hörten die Fünftklässler Efrat Pan und ihrer Freundin Bettina Kling beim abwechselnden Vorlesen des auf Englisch und Deutsch verfassten Werkes „Gamepil learns English“ zu. Die Botschaft des Buches kann wohl am besten anhand eines kurzen Auszugs verdeutlicht werden: 

 „Differences are interesting

you and I can be a team!

Don’t give up and clap your hands,

Try to build your confidence!“

Wir sind alle ganz verschieden: Wir haben verschiedene Talente, sehen verschieden aus, kommen aus verschiedenen Ländern und Regionen, mögen verschiedene Dinge,… Und gerade diese Unterschiede machen uns alle so wertvoll. Wir können uns gegenseitig helfen und uns ergänzen. Natürlich ist es nicht immer ganz einfach man selbst zu sein und seinen eigenen Werten zu folgen. Der Protagonist des Buches, der kleine Elefant Gamepil, der auswandern muss und Englisch komplett neu lernen muss, macht die Erfahrung, dass es dafür schon ein ganzes Stück Selbstvertrauen, Mut und oftmals auch Durchhaltevermögen braucht. Er merkt auch, dass die neue Sprache es ihm ermöglicht Freundschaften zu knüpfen und dass einem mit Freunden an der Seite alles viel leichter gelingt.

Besonders zu erwähnen ist, dass die Autorin Efrat Pan nicht nur über diese Inhalte redet, sondern sie auch lebt. In ihrer offenen und authentischen Art beantwortete sie die auf Englisch gestellten Fragen der Kinder und erzählte von ihren eigenen Schwierigkeiten als Immigrantin, z.B. dem neu Erlernen der deutschen Sprache. Dabei betonte sie immer wieder, dass es nicht um Perfektion geht und wie wichtig es ist, trotz Problemen nicht aufzugeben. Den Wert von Freundschaft unterstrich sie nicht zuletzt dadurch, dass sie sich bei ihrer Lesung von ihrer Freundin unterstützen ließ.

Autorenlesung Rückseite

Eine gelungene Lesung mit einer Botschaft, die aktueller nicht sein könnte und mitten ins Herz trifft!

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Besichtigung der Fellheimer Synagoge

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Neben der Dachau-Exkursion der 9. Jahrgangsstufe hat sich seit einigen Jahren eine weitere Möglichkeit ergeben, die Schüler für die Auswirkungen des Nationalsozialismus zu sensibilisieren. Direkt vor den Toren Memmingens liegt Fellheim, der Heimatort einiger Vöhlin-Schüler und den meisten bekannt. Dass Fellheim eine jahrhundertelange jüdische Tradition hatte, wussten allerdings bisher nur die wenigsten. Deshalb fuhren in diesem Schuljahr erneut die 9. Klassen mit ihren Religionslehrkräften Frau Kast, Frau Ludwig, Herr von Kietzell und Herr Schraut nach Fellheim, um vor Ort den jüdischen Einflüssen nachzuspüren. Christian Herrmann, Vorstand des Fördervereins, wies die Gruppen auf die Auswirkungen im Ortsbild hin, vermittelte ihnen die Zwänge, die den Juden bereits unter den Wittelsbachern auferlegt wurden, und führte die Schüler durch die ehemalige Synagoge samt zugehörigem Friedhof. Eindrucksvoll stellte er die Schritte dar, mit denen zunächst die Spuren der jüdischen Religion am Gebäude verwischt wurden und schließlich nach und nach wiederhergestellt wurden. Und spätestens, als er zum Abschluss einen Brief eines Fellheimer Ehepaares vorlas, den die Frau am Vorabend der Deportation an ihre Kinder schrieb, wurde den Schülern klar: Jeder von uns ist in der Verantwortung, dass sich so etwas bei uns nie mehr wiederholt.

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Improvisationstheater zu Ovids 2000. Todestag

„Celebremus Ovidium!“ – diesen Satz hat sich die Klasse 10n im Lateinunterricht bei Frau Balhar zum Anlass genommen, um ein Improvisationstheater zum 2000. Todestages des römischen Dichters Ovid zu veranstalten. Dafür wurde zwei Wochen lang ein Theaterstück vorbereitet und die Lateinschüler der 7. Jahrgangsstufe eingeladen, an der Umsetzung teilzunehmen.

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Nach der Vorstellung des Projektes durch Frau Balhar und die Schülerin Sandra suchten sich die 7.-Klässler eine Gruppe und die für ihre Rolle passenden Requisiten aus. Anschließend spielten sie einen ersten Durchlauf zu den Metamorphosen „Niobe“, „Pyramus und Thisbe“ sowie „Dädalus und Ikarus“. Unter großem Jubel wurden weitere Zugaben gefordert, sodass die verschiedenen Stücke mehrmals mit unterschiedlicher Besetzung auf der Bühne zum Leben erwachten. Auch die Schüler der Klasse 10n ließen sich zur allgemeinen Erheiterung zu einer Aufführung hinreißen. 

Alle waren mit großem Engagement dabei und auch das Resümee fiel sehr positiv aus:
den Schülern der 7. Klasse hat diese Aktion viel Spaß gemacht.


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Schullandheimaufenthalt der 5. Klassen

Gemeinschaft erleben, Neues entdecken – das wurde den drei 5. Klassen eine Woche lang im Schullandheim in Blaubeuren ermöglicht.

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Nach der Anreise konnten am Montagnachmittag bereits einige Schülerinnen und Schüler neue Erfahrungen beim gemeinsamen Wandern sammeln. Bei sonnig-warmen Temperaturen erklommen 79 Kinder die Burgruine „Rusenschloss“ mit Blick auf Blaubeuren. Spannendes gab es am folgenden Tag bei der Besichtigung der Sontheimer Höhle und der Laichinger Tiefenhöhle zu sehen. Besonders die Tiefenhöhle faszinierte die Fünftklässler, denn hier konnte man ca. 50 Meter ins Erdinnere hinabsteigen und bizarre Felsformationen bewundern. Der Entdeckergeist wurde am Mittwoch gestillt: Morgens gab es eine Führung am Blautopf, bei der man in dessen Geheimnisse eingeweiht wurde. Nachmittags reisten die Schülerinnen und Schüler im Urgeschichtlichen Museum in die Steinzeit und fertigten u.a. Steinzeitmesser aus Holz und Stein. Lautstark wurden am Mittwochabend die sechs Tutoren begrüßt, die die verbleibende Zeit mit den Kindern gestalteten. So standen unterhaltsame Spiele auf dem Plan sowie ein gelungener Abschluss mit einem bunten Abend am Donnerstag, ehe die Gruppe am Freitag die Heimreise antrat.

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Besuch der amerikanischen Generalkonsulin

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Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Klaus Holetschek besuchte die amerikanische Generalkonsulin, Jennifer Gavito, die Stadt Memmmingen. Neben einem Treffen mit Wirtschaftsvertretern im Rathaus stand auch ein Besuch des Vöhlin-Gymnasiums auf dem Programm. Bie dieser Gelegenheit stand sie Schülerinnen und Schülern der 11. Jahrgangsstufe über eine Stunde lang Rede und Antwort. In einer äußerst engagierten Diskussion wurden viele unterschiedliche Themen gestreift: die USA unter Trump, postfaktische Gesellschaft, Klimapolitik, Migration, die USA und Europa. Aber auch nach Frau Gavitos politischem Werdegang wurde gefragt. Die Generalkonsulin ging sehr eloquent und kenntnisreich auf die unterschiedlichen Themen ein und betonte, dass die Freundschaft beider Völker das wesentliche Fundament der Zusammenarbeit zwischen den Vereinigten Staaten von Nordamerika und der Bundesrepuklik Deutschland darstelle. Sie war merklich angetan von den sehr differenzierten und äußerst fundierten Fragen auf Seiten der Schülerinnen und Schülern. Diese wiederum zeigten sich nicht nur beeindruckt von der charmanten und kompetenten Persönlichkeit der Generalkonsulin, sondern auch von den umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen, die für ihren Besuch getroffen wurden.

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