header15.jpg

Zu Besuch im Kloster

Auf den Weg ins Kloster Maria Eich in Planegg machten sich Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse mit ihrem Lehrer Herrn Schraut. Doch es handelte sich dabei nicht um eine Pilgerfahrt, sondern um eine Fahrt auf den Spuren des hl. Augustinus.

18 01 07 Klosterbesuch 1a

Mit ihm und seiner Biographie, die er in den „Bekenntnissen“ ausführlich darstellt, beschäftigten sich die Zehntklässler seit Beginn des Schuljahres im Lateinunterricht. Dabei lernten sie ihn als einen Menschen kennen, der sich ein Leben lang auf der Suche befindet, auf der Suche nach der endgültigen Wahrheit – die er letztendlich nach seinem Bekehrungserlebnis in der Erkenntnis Gottes findet. Doch sein Weg verläuft nicht geradlinig, sondern führt ihn auf Zick-Zack-Kurs dorthin.

In Maria Eich lernten die Schülerinnen und Schüler das Leben einer Ordensgemeinschaft kennen, die sich genau auf diesen Augustinus beruft. Bei der Ankunft wurden wir von P. Matthäus und den beiden Novizen Philipp und Michael begrüßt. Diese gaben uns zunächst eine Führung über das Wallfahrtsgelände. Die Wallfahrt geht zurück auf die Verehrung einer Marienstatue, die Buben im 18. Jh. in die Asthöhle einer Eiche stellten. Beeindruckt zeigten sich die Schülerinnen und Schüler von den Votivgaben, die sich im Laufe der Zeit in der Kapelle angesammelt hatten, darunter eine Tafel eines Dachauer KZ-Häftlings, der sein Überleben auf die Hilfe Marias zurückführt.

In der modern gestalteten Kirche bot sich dann die Gelegenheit, Fragen zum Orden und der Lebensweise der Augustiner heute zu stellen. Dabei interessierten sich die Schülerinnen und Schüler u.a. dafür, welche Gründe zum Eintritt in den Orden führten, wie die Reaktionen der Familien darauf aussahen oder welche Berufe man als Mitglied des Ordens ausübt. Besonders in der Lebensgeschichte von Br. Michael zeigten sich Parallelen zum Leben des Augustinus: Er gab nach erfolgreich absolviertem Jura-Studium seine Mitarbeiter-Stelle an der Uni auf, um in den Orden einzutreten, weil er hier den „echten Sinn“ im Leben für sich erkannte.

18 01 07 Klosterbesuch 2a

Mit einer kurzen Führung durch die Wohnräume des Klosters, die Küche und die Rekreation (Wohnzimmer), die aufgrund der kleinen Konventsgröße eher familiär wirkten, endete die Exkursion ins Kloster.

18 01 07 Klosterbesuch 3a

Die Fahrt wurde durch einen Zuschuss des Fördervereins ProVöhlin erst ermöglicht. Herzlichen Dank für die Unterstützung!

Drucken E-Mail

Besuch auf dem Weihnachtsmarkt

Grauer Himmel, kalte Temperaturen – eigentlich kein ideales Wetter für den Besuch des Weihnachtsmarktes. Trotzdem ließen sich die Schülerinnen und Schüler der Rollstuhl-Aktion nicht davon abhalten und zogen mit einigen Bewohnern des Bürgerstifts los, um über den Weihnachtsmarkt zu bummeln bzw. zu schieben.

18 01 07 Weihnachtsmarkt 2a

Nach dem Abstecher zu einzelnen Ständen und der lebensgroßen Krippe mit ihren echten Schafen trafen sich alle am Rathaus zur obligatorischen Punsch-Pause.

18 01 07 Weihnachtsmarkt 3a

Auf dem Rückweg zum Bürgerstift schaute die Gruppe noch die Madlener-Krippe im Hof des Antoniter-Hauses an, wo „Fremdenführer“ Marco die Darstellung der einzelnen Figuren erklärte.

18 01 07 Weihnachtsmarkt 1a

Ein herzliches Dankeschön an alle Schülerinnen und Schüler, die sich an der Aktion beteiligt haben.

Drucken E-Mail

Den Sternen zum Greifen nah

Fünftklässler besuchten das Planetarium Laupheim.

17 12 20 Planetarium a

In einer Stunde quer durch unser Sonnensystem reisen – das geht nur in einem Planetarium, und zu genau dieser Reise machten sich die 5. Klassen mit ihren Geographielehrern auf, im Planetarium der Volkssternwarte Laupheim.
Hier erfuhren die Schüler, dass sich die Gesteinsplaneten im Inneren des Sonnensystems befinden, die Gasriesen dagegen außen. Zudem konnten die Schüler einen Kometen begleiten und waren Zeuge eines Vulkanausbruchs auf dem Mars (der allerdings schon ein paar Millionen Jahre her ist…).
Unterstützt wurde die Exkursion von unserem Förderverein ProVöhlin, der die Fahrtkosten übernahm. Herzlichen Dank!

Drucken E-Mail

Filmnachmittag für die Unterstufe

In vorweihnachtlicher Stimmung veranstaltete die SMV am Donnerstag, den 15.12.2017, für die 5. bis 7. Klassen einen Filmnachmittag.

17 12 14 SMV Filmnachmittag a

Mit Lebkuchen und Spekulatius bewaffnet schauten sich die Schülerinnen und Schüler gemütlich auf Sofas und Matten liegend den Weihnachtsfilm „Arthur Weihnachtsmann“ an. Der Film erzählt von Arthur, dem jüngsten Sohn des Weihnachtsmannes, der Weihnachten rettet.

Ein großer Dank gilt auch unserem Hausmeister Andi Lorenz, der trotz Urlaub die SMV tatkräftig unterstützte!

Drucken E-Mail

Kooperation in Aktion der 8. Klassen

Vom 29. bis zum 30. November besuchte unsere Klasse, die 8s, als letzte der Jahrgangsstufe die Jugendbildungsstätte in Babenhausen, um an den Kooperation-In-Aktionstagen teilzunehmen. Mit den begleitenden Lehrkräften Frau Schmaus und Frau Happ und den beiden Pädagoginnen Nessie und Susanne haben wir also zwei Tage und eine Nacht dort verbracht und verschiedene Aufgaben zur Stärkung der Klassengemeinschaft und zur Persönlichkeitsentwicklung mehr oder weniger erfolgreich, aber immer mit voller Konzentration und Begeisterung, absolviert.

17 12 10 KIA 3a

Die erste Herausforderung verlangte von den Schülern auf den Stühlen stehend einen Kreis zu bilden, ohne dass die Stühle bewegt werden, wenn sich jemand auf dem Stuhl befindet. Nachdem wir diese Aufgabe mit Bravour geleistet hatten, sollten wir im wohlverdienten Stuhlkreis sitzend anhand von Postkarten beschreiben, was wir uns von den kommenden zwei Tagen erwarten. Kaum hatten wir unsere Ziele formuliert, versetzten uns die Pädagoginnen in Hektik: Ein Ball musste in einer festgelegten Reihenfolge möglichst schnell reihum geben werden. Wir steigerten unsere Zeit kontinuierlich, zuerst war unser Ziel 10 Sekunden zu unterbieten, doch schlussendlich erreichten wir eine Bestzeit von unter 3 Sekunden – und stellten somit laut Aussage der Pädagoginnen einen Rekord dieses Wettbewerbs auf.

17 12 10 KIA 4a

Nach dem Mittagessen erhielt jeder Gruppenteilnehmer einen geheimen Bildausschnitt und die Gruppe musste die Bilder zu einem Gesamtbild in die richtige Reihenfolge bringen. Die Schwierigkeit bestand vor allem darin, dass man sein Bild nicht den anderen Klassenkameraden zeigen durfte und sich nur verbal verständigen durfte. Die Lösung des Bilderrätsels entpuppte sich als Zoom-Bild: am Anfang der Erdball und am Ende die vergrößerte Aufnahme eines Gockels. Zur nächsten Aufgabe trieben uns die Erlebnispädagoginnen nach draußen – auf regnerisches Wetter und eher kühle Temperaturen wurde dabei keine Rücksicht genommen – um eine Dimensionenaufgabe zu lösen, bei der wir durch ein schwingendes Springseil rennen mussten. Obwohl eine Mitschülerin am Fuß verletzt und mit Krüken unterwegs war, haben alle Gruppenmitglieder die Übung mit 3 Dimensionen gut hinter sich gebracht. Nach dem Abendessen stand dann noch eine Klebestift-hinter-die-Linie-stellen-Übung, Schneespaß (der Regen war in Schnee übergegangen) und „Lagerfeuer“, das sich trotz unserer Sangeskünste kaum am Leben erhielt, an.

Am nächsten Morgen haben wir nach einer Aufwärmübung über die Aufgaben eines Moderators in einer Gruppe gesprochen. Um das Wissen in die Tat umzusetzen, sollten wir – in drei verschiedene Gruppen geteilt – einen gemeinsamen Turm aus Bambus und Gummis bauen. Dieser Turm sollte möglichst hoch, stabil und schön sein.

17 12 10 KIA 5a

Diese Aufgabe ist unserer Klasse hervorragend gelungen. Die letzte Übung, die sich die Pädagoginnen für uns überlegt hatten, hieß „Gefängnis“. Wir sollten aus einem Gefängnis, dass von einem hohen, einem mittleren und einem niedrigen Seil begrenzt wurde, nach bestimmten Regeln ausbrechen. Dabei war es im Prinzip nur möglich mit der Hilfe anderer aus dem Gefängnis zu entkommen. Außerdem muss noch dazu gesagt worden, dass sich dieses Seilgefängnis draußen im Schnee(matsch) befand. Diese Aufgabe sorgte bei den meisten für etwas Unmut, denn es war eiskalt, Schneematsch und mindestens drei Schüler mussten am Boden unter dem untersten Seil durchkriechen. Nach fünf Versuchen hatten wir es schließlich geschafft – motiviert auch durch das warme Lagerfeuer, das in Sichtweite loderte. Vom wärmenden Feuer wieder besser gestimmt und von Stockbrot und Marshmallows gestärkt, reisten wir schon bald wieder mit dem Bus ab und unterhielten die Linienbusinsassen mit unserem „Klassenchor“.

Insgesamt waren die Tage interessant und haben zur Harmonie innerhalb der Klasse beigetragen. Auch wenn sich die ein oder andere Schülerin mal über einzelne Aufgaben oder Kommentare der Erlebnispädagoginnen bei ihrer Freundin beschwerte, erklärte Nessie in ihrer direkten Art am Ende jeder Übung den Sinn und Zweck und es stellte sich heraus, dass „blöde“ Kommentare oder „gemeine“ Aufgaben gerade die Essenz der Übung darstellten. Manchmal muss man an seine Grenzen gebracht werden, um (über sich hinaus) wachsen zu können. Alles in allem verbrachten wir in Babenhausen zwei schöne Tage, die wir überwiegend genossen haben und die bestimmt noch nachwirken.

Vielen Dank an den Förderverein PRO VÖHLIN e.V., der das Projekt finanziell unterstützt hat.

Klasse 8s
(Felicitas Nagler, Emilia Walkenhorst)

 

Drucken E-Mail