header11.jpg

Neuigkeiten

P Seminar Reformation 3a

Hoch hinaus kamen 14 Schülerinnen und Schüler der 11.Klasse, die in der zweiten Juliwoche in Norditalien unterwegs waren:
Das P-Seminar „Vielfalt der Reformation erleben: Die Waldenser“ befand sich auf den Spuren einer evangelischen Glaubensgemeinschaft, deren Gründer Petrus Waldes schon zwei Jahrhunderte vor Martin Luther wesentliche Gedanken der späteren Reformation umsetzte. Dies brachte seinen Anhängern eine über Jahrhunderte andauernde Verfolgung ein. In den Tälern westlich von Turin, nahe der Grenze zu Frankreich, konnten sich die „Waldenser“ dennoch behaupten und sind auch heute noch präsent.
Die gesamte Fahrt war vorher von der Gruppe geplant worden. Nach thematischen Führungen und Besichtigungen bildete eine dreitätige Bergwanderung mit Übernachtungen auf Schutzhütten den krönenden Abschluss der Unternehmung - den höchsten Punkt der Tour erreichte die Gruppe auf 2700m Höhe.

Am 11.Oktober um 19.30 Uhr wird die Seminargruppe im Vöhlin-Gymnasium eine Präsentation über ihre Exkursion vorstellen und freut sich auf viele interessierte Gäste!

P Seminar Reformation 2a

P Seminar Reformation 1a

P Seminar Reformation 4a

Aufführung der Theatergruppen der Unter- und Mittelstufe: Sol y Sombra (von Sitta Breitenfeller)

Theater US MS Sol y Sombra 2a

Am Abend des  4. Juli bzw. 5. Juli war es endlich soweit: Vorhang auf für „Sol y Sombra“!
Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Schuljahr nahmen die beiden Theatergruppen die zahlreich erschienen Gäste mit in den Urlaub. Ziel der Reise: das leicht in die Jahre gekommene Hotel „Sol y Sombra“, dem José, der Besitzer des Hotels, mit der Einrichtung einer Honeymoonsuite zum wirtschaftlichen Aufschwung verhelfen möchte. Die Gäste bleiben nicht aus, ebenso wenig wie zahlreiche Verwicklungen: Doppelbelegung der Honeymoonsuite, ein aus dem Casa de los Locos entflohener Irre auf der Suche nach scharfen Messern, der jedoch von leicht vom Wege abgekommenen Pilgerinnen auf den Pfad der Erleuchtung zurückgebracht wird, die Prüferin des Hotelfachverbandes, eine Oma die mitsamt altem Teppich verschwindet… Glücklicherweise gelingt es Comissaria Iglesias, Licht ins Dunkel zu bringen, doch mit ihr gehen nicht nur die Gäste, sondern auch das Personal. Vielleicht hätte José doch besser Briefträger werden sollen…
Mit Spielfreude und erstaunlichem Talent verstanden es die jungen Schauspieler, das Publikum gekonnt zu unterhalten. Ins rechte Licht wurden sie dabei von unserem Technikteam gesetzt, die Maske lag in den Händen eines tollen Schminkteams, der Bühnenaufbau in den bewährten Händen von Hausmeister Andi Lorenz und René Ziegler. Das von Celina Jarosch und Frau Müller-Pollack entworfene Plakat hat die Werbetrommel erfolgreich gerührt.  
Allen, die uns bei unserer Aufführung in vielfältiger Weise unterstützt haben, ein herzliches Dankeschön, auch an den Elternbeirat für den süßen Lohn.

Theater US MS Sol y Sombra 1a

Direkte Demokratie Ausstellung1a

„6 Wochen Ferien für alle?“ Eine Frage der Selbstverständlichkeit, oder? Zumindest für jeden bayerischen Schüler. Für die Schweizer hingegen bot diese Frage im Jahr 2012 Anlass zu einem Volksentscheid. Entgegen der Ansichten unserer Schüler stimmten die Schweizer damals aber mit 66,5% gegen eine Verlängerung des gesetzlichen Urlaubs von vier auf sechs Wochen. Zu groß war die Angst, wirtschaftliche Nachteile aus dieser Entscheidung zu ziehen. Ein Beispiel, das zeigt, wie besonders die Form der Demokratie ist, die dem politischen Leben unseres Nachbarn zugrunde liegt. Um Verständnis für diese kontinuierlich gewachsene Art der direkten Mitsprache zu wecken, erhielt die Q11 am 3.7.2018 tiefgreifende Einblicke durch die Schweizerische Konsulin Frau Chawla-Gantenbein.
In Kooperation mit dem Schweizerischen Generalkonsulat bot sich den Schülern in der Aula ein anderer Anblick als gewöhnlich. Zahlreiche Ausstellungspanels, die Informationen zu dieser Form der Mitsprache boten, konnten nach einem Impulsvortrag der Konsulin besichtigt werden. Nachdem die Schüler einige Hintergrundinformationen gesammelt hatten, erfolgte der Praxistest zur Direkten Demokratie. Unter Leitung von Johannes Uschalt (bay. Landeszentrale für politische Bildungsarbeit) diskutierten Kathrin Struller (Landesverband für Vogelschutz) und Tobias Klöck (Unterallgäu aktiv) die Frage, ob es legitim sei, im Allgäu für den Ausbau des Tourismus in bestehende Naturräume einzugreifen. Nach der offenen Diskussion stimmten die Schüler –wie in einer Direkten Demokratie- darüber ab, ob sie für ein Verbot des weiteren Ausbaus des Tourismus seien.

Direkte Demokratie Ausstellung2a


Abschließend schilderten die Schüler ihre persönlichen Eindrücke über ein solches Abstimmungsverfahren, sodass ein angeregtes Gespräch mit den Podiumsteilnehmern entstand. Frau Uta Löhrer (bay. Landeszentrale für politische Bildungsarbeit) stellte sich dabei ebenfalls den aufkommenden Fragen und verschaffte den Schülern einen Einblick in die Kennzeichen direktdemokratischer Elemente auf bayerischer Landesebene.
Am Ende des kurzweiligen Vormittags wurde den Schülern dabei vor allem eines bewusst: Jede Form der Demokratie setzt ein großes Maß an Informiertheit mündiger Wähler voraus.

Hinweis: Die Ausstellung des Schweizerischen Generalkonsulats kann noch bis einschließlich Mi. 18.7.18 am Vöhlin Gymnasium als Wanderausstellung im Untergeschoss und im Ersten Obergeschoss besichtigt werden.

Direkte Demokratie Ausstellung3a

Tutorenschulung2018a

25 Schülerinnen und Schüler erhielten eine zweitägige Tutorenausbildung für das kommende Schuljahr in der Waldmühle. Alle freuen sich schon sehr darauf, die neuen 5.-Klässler ab September in ihrem ersten Jahr am Vöhlin-Gymnasium unterstützen, z. B. durch eine Schulhausführung, Spielenachmittage oder Aktionen in der Advents- und Faschingszeit.

Fellheim1a

Auch in diesem Jahr besuchte die 9. Jahrgangsstufe die ehemalige Synagoge in Fellheim. Anlass dazu gab die Beschäftigung mit dem Thema „Judentum“ im Religionsunterricht, aber auch die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit im Geschichtsunterricht. Zugleich bot sich hier eine sinnvolle Ergänzung zur Fahrt ins ehemalige KZ Dachau. Denn während man dort einen Einblick davon erhält, wie die Nationalsozialisten mit ihren Gegnern umgingen, zeigen sich in Fellheim die Auswirkungen auf das Leben der Menschen in dieser Zeit. Herr Müller und Herr Herrmann führten anhand des Ortsbildes und Zeitzeugenberichten anschaulich vor Augen, wie jüdische Familien quasi aus dem Nichts aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen wurden und ihrer Existenz beraubt wurden.

Fellheim2a

Auch die baulichen Maßnahmen an der Synagoge selbst, die beinahe als „Dönerbude mit Freiausschank“ geendet wäre, sind ein Zeugnis dafür, wie schwer sich die Nachkriegsgeneration mit dem Erbe dieser Zeit tat. Durch die teilweise Rekonstruktion des Gebäudes, durch frühere Abbildungen, aber auch durch Gegenstände aus dem jüdischen Glaubensleben und nicht zuletzt durch den Besuch des jüdischen Friedhofs bekamen die SchülerInnen ein Gespür dafür, wie jüdisches Leben früher den Ort Fellheim prägte. Angesichts steigender Antisemitismus-Vorfälle muss es unsere Aufgabe sein, dieses Gespür wachzuhalten.

Fellheim3a

Abiturfeier 2018 2a

112 Abiturientinnen und Abiturienten konnten jetzt aus der Hand des Schulleiters, OStD Burkhard Arnold, ihr Abiturzeugnis entgegennehmen. Während einer würdigen Feier in der Memminger Stadthalle ließen die Schülerinnen und Schüler der Q12 noch einmal ihre Schullaufbahn Revue passieren. Insgesamt haben sie einen Schnitt von 2,25 erreicht, wobei vier von ihnen die Traumnote 1,0 erzielen konnten.
Wir gratulieren herzlich zu dem herausragenden Erfolg und wünschen alles Gute für die Zukunft!

Neuigkeiten

P Seminar Reformation 3a

Hoch hinaus kamen 14 Schülerinnen und Schüler der 11.Klasse, die in der zweiten Juliwoche in Norditalien unterwegs waren:
Das P-Seminar „Vielfalt der Reformation erleben: Die Waldenser“ befand sich auf den Spuren einer evangelischen Glaubensgemeinschaft, deren Gründer Petrus Waldes schon zwei Jahrhunderte vor Martin Luther wesentliche Gedanken der späteren Reformation umsetzte. Dies brachte seinen Anhängern eine über Jahrhunderte andauernde Verfolgung ein. In den Tälern westlich von Turin, nahe der Grenze zu Frankreich, konnten sich die „Waldenser“ dennoch behaupten und sind auch heute noch präsent.
Die gesamte Fahrt war vorher von der Gruppe geplant worden. Nach thematischen Führungen und Besichtigungen bildete eine dreitätige Bergwanderung mit Übernachtungen auf Schutzhütten den krönenden Abschluss der Unternehmung - den höchsten Punkt der Tour erreichte die Gruppe auf 2700m Höhe.

Am 11.Oktober um 19.30 Uhr wird die Seminargruppe im Vöhlin-Gymnasium eine Präsentation über ihre Exkursion vorstellen und freut sich auf viele interessierte Gäste!

P Seminar Reformation 2a

P Seminar Reformation 1a

P Seminar Reformation 4a

Aufführung der Theatergruppen der Unter- und Mittelstufe: Sol y Sombra (von Sitta Breitenfeller)

Theater US MS Sol y Sombra 2a

Am Abend des  4. Juli bzw. 5. Juli war es endlich soweit: Vorhang auf für „Sol y Sombra“!
Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Schuljahr nahmen die beiden Theatergruppen die zahlreich erschienen Gäste mit in den Urlaub. Ziel der Reise: das leicht in die Jahre gekommene Hotel „Sol y Sombra“, dem José, der Besitzer des Hotels, mit der Einrichtung einer Honeymoonsuite zum wirtschaftlichen Aufschwung verhelfen möchte. Die Gäste bleiben nicht aus, ebenso wenig wie zahlreiche Verwicklungen: Doppelbelegung der Honeymoonsuite, ein aus dem Casa de los Locos entflohener Irre auf der Suche nach scharfen Messern, der jedoch von leicht vom Wege abgekommenen Pilgerinnen auf den Pfad der Erleuchtung zurückgebracht wird, die Prüferin des Hotelfachverbandes, eine Oma die mitsamt altem Teppich verschwindet… Glücklicherweise gelingt es Comissaria Iglesias, Licht ins Dunkel zu bringen, doch mit ihr gehen nicht nur die Gäste, sondern auch das Personal. Vielleicht hätte José doch besser Briefträger werden sollen…
Mit Spielfreude und erstaunlichem Talent verstanden es die jungen Schauspieler, das Publikum gekonnt zu unterhalten. Ins rechte Licht wurden sie dabei von unserem Technikteam gesetzt, die Maske lag in den Händen eines tollen Schminkteams, der Bühnenaufbau in den bewährten Händen von Hausmeister Andi Lorenz und René Ziegler. Das von Celina Jarosch und Frau Müller-Pollack entworfene Plakat hat die Werbetrommel erfolgreich gerührt.  
Allen, die uns bei unserer Aufführung in vielfältiger Weise unterstützt haben, ein herzliches Dankeschön, auch an den Elternbeirat für den süßen Lohn.

Theater US MS Sol y Sombra 1a

Direkte Demokratie Ausstellung1a

„6 Wochen Ferien für alle?“ Eine Frage der Selbstverständlichkeit, oder? Zumindest für jeden bayerischen Schüler. Für die Schweizer hingegen bot diese Frage im Jahr 2012 Anlass zu einem Volksentscheid. Entgegen der Ansichten unserer Schüler stimmten die Schweizer damals aber mit 66,5% gegen eine Verlängerung des gesetzlichen Urlaubs von vier auf sechs Wochen. Zu groß war die Angst, wirtschaftliche Nachteile aus dieser Entscheidung zu ziehen. Ein Beispiel, das zeigt, wie besonders die Form der Demokratie ist, die dem politischen Leben unseres Nachbarn zugrunde liegt. Um Verständnis für diese kontinuierlich gewachsene Art der direkten Mitsprache zu wecken, erhielt die Q11 am 3.7.2018 tiefgreifende Einblicke durch die Schweizerische Konsulin Frau Chawla-Gantenbein.
In Kooperation mit dem Schweizerischen Generalkonsulat bot sich den Schülern in der Aula ein anderer Anblick als gewöhnlich. Zahlreiche Ausstellungspanels, die Informationen zu dieser Form der Mitsprache boten, konnten nach einem Impulsvortrag der Konsulin besichtigt werden. Nachdem die Schüler einige Hintergrundinformationen gesammelt hatten, erfolgte der Praxistest zur Direkten Demokratie. Unter Leitung von Johannes Uschalt (bay. Landeszentrale für politische Bildungsarbeit) diskutierten Kathrin Struller (Landesverband für Vogelschutz) und Tobias Klöck (Unterallgäu aktiv) die Frage, ob es legitim sei, im Allgäu für den Ausbau des Tourismus in bestehende Naturräume einzugreifen. Nach der offenen Diskussion stimmten die Schüler –wie in einer Direkten Demokratie- darüber ab, ob sie für ein Verbot des weiteren Ausbaus des Tourismus seien.

Direkte Demokratie Ausstellung2a


Abschließend schilderten die Schüler ihre persönlichen Eindrücke über ein solches Abstimmungsverfahren, sodass ein angeregtes Gespräch mit den Podiumsteilnehmern entstand. Frau Uta Löhrer (bay. Landeszentrale für politische Bildungsarbeit) stellte sich dabei ebenfalls den aufkommenden Fragen und verschaffte den Schülern einen Einblick in die Kennzeichen direktdemokratischer Elemente auf bayerischer Landesebene.
Am Ende des kurzweiligen Vormittags wurde den Schülern dabei vor allem eines bewusst: Jede Form der Demokratie setzt ein großes Maß an Informiertheit mündiger Wähler voraus.

Hinweis: Die Ausstellung des Schweizerischen Generalkonsulats kann noch bis einschließlich Mi. 18.7.18 am Vöhlin Gymnasium als Wanderausstellung im Untergeschoss und im Ersten Obergeschoss besichtigt werden.

Direkte Demokratie Ausstellung3a

Tutorenschulung2018a

25 Schülerinnen und Schüler erhielten eine zweitägige Tutorenausbildung für das kommende Schuljahr in der Waldmühle. Alle freuen sich schon sehr darauf, die neuen 5.-Klässler ab September in ihrem ersten Jahr am Vöhlin-Gymnasium unterstützen, z. B. durch eine Schulhausführung, Spielenachmittage oder Aktionen in der Advents- und Faschingszeit.

Fellheim1a

Auch in diesem Jahr besuchte die 9. Jahrgangsstufe die ehemalige Synagoge in Fellheim. Anlass dazu gab die Beschäftigung mit dem Thema „Judentum“ im Religionsunterricht, aber auch die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit im Geschichtsunterricht. Zugleich bot sich hier eine sinnvolle Ergänzung zur Fahrt ins ehemalige KZ Dachau. Denn während man dort einen Einblick davon erhält, wie die Nationalsozialisten mit ihren Gegnern umgingen, zeigen sich in Fellheim die Auswirkungen auf das Leben der Menschen in dieser Zeit. Herr Müller und Herr Herrmann führten anhand des Ortsbildes und Zeitzeugenberichten anschaulich vor Augen, wie jüdische Familien quasi aus dem Nichts aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen wurden und ihrer Existenz beraubt wurden.

Fellheim2a

Auch die baulichen Maßnahmen an der Synagoge selbst, die beinahe als „Dönerbude mit Freiausschank“ geendet wäre, sind ein Zeugnis dafür, wie schwer sich die Nachkriegsgeneration mit dem Erbe dieser Zeit tat. Durch die teilweise Rekonstruktion des Gebäudes, durch frühere Abbildungen, aber auch durch Gegenstände aus dem jüdischen Glaubensleben und nicht zuletzt durch den Besuch des jüdischen Friedhofs bekamen die SchülerInnen ein Gespür dafür, wie jüdisches Leben früher den Ort Fellheim prägte. Angesichts steigender Antisemitismus-Vorfälle muss es unsere Aufgabe sein, dieses Gespür wachzuhalten.

Fellheim3a

Abiturfeier 2018 2a

112 Abiturientinnen und Abiturienten konnten jetzt aus der Hand des Schulleiters, OStD Burkhard Arnold, ihr Abiturzeugnis entgegennehmen. Während einer würdigen Feier in der Memminger Stadthalle ließen die Schülerinnen und Schüler der Q12 noch einmal ihre Schullaufbahn Revue passieren. Insgesamt haben sie einen Schnitt von 2,25 erreicht, wobei vier von ihnen die Traumnote 1,0 erzielen konnten.
Wir gratulieren herzlich zu dem herausragenden Erfolg und wünschen alles Gute für die Zukunft!