Nach einem schwül-trüben Freitag strahlte um 17 Uhr noch die Sonne. Die Hoffnung war groß, dass das Open-Air Konzert wie geplant stattfinden kann. Doch um 20 Uhr, bei Beginn des Konzerts von Simon Rattle und dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, zogen Gewitterwolken auf. In der Pause wurde das Konzert wegen der herannahenden Gewitterfront abgebrochen. Besonders schade für die Schülerinnen und Schüler des Vöhlin-Gymnasiums. Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielte Wagner und hätte in der zweiten Konzerthälfte die 2. Sinfonie von Johannes Brahms aufgeführt.
Medienprävention wird am Vöhlin großgeschrieben.
Aus diesem Grund wurden die 6. Klassen von den Polizisten Herr Schmid und Herr Spendel umfassend über die Gefahren im Internet aufgeklärt. In interaktiven Workshops lernten die Kinder, wie sie sich sicher im Netz bewegen können. Die Polizisten vermittelten auch wichtige Informationen zum Thema Cybermobbing und dessen Vermeidung. Das Projekt wurde von den Schülern mit großem Interesse aufgenommen.
31 Schülerinnen der 9. Klassen haben sich als Tutoren für das kommende Schuljahr angemeldet. Nach einer zweitägigen Schulung in der Waldmühle werden sie bereits am kommenden Schulfest ihre 5. Klassen in der Aula begrüßen und mit ihnen spielerisch das Schulgebäude erkunden. Ab September wird jede 5. Klasse von einem Tutorenteam betreut, das den neuen Kindern an unserer Schule den Einstieg ins Gymnasium erleichtern soll. Dabei dienen sie nicht nur als Ansprechpartnerinnen, sondern veranstalten auch Aktionen wie Spielenachmittage, Jahrmarktsbesuch, Nikolausaktion und Faschingsfeier.
Was unseren kickenden Männern verwehrt blieb, konnten insgesamt 23 Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte gemeinsam erleben: Die Teilnahme am FINALE - des STADTRADELNS! So viele zog es am Montag Abend hinaus, um mit dem Rad eine Schleife von 30 km ins westliche Umland zu ziehen.
Jetzt sind wir gespannt, ob wir den ersten Platz des Vöhlin-Gymnasiums über die Ziellinie bringen können...
Zahlreiche weiße Luftballons schweben in den Himmel. Wünsche, Erinnerungen, Träume hängen daran. Und mit freudestrahlenden Gesichtern blicken die Abiturientinnen und Abiturienten hinterher. So zeigte sich der Auftakt zum Abiball 2024 des Vöhlin-Gymnasiums, am Freitag, den 28.06.2024 im HoSchMi-Stadel in Holzgünz.
Schulleiter Christian Herrmann betonte in seiner Begrüßungsrede, dass Reifung ein höchst individueller Prozess sei, den jeder Mensch in seinem ganz eigenen Tempo durchlaufen müsse. Acht Jahre gymnasiale Laufbahn seien dabei lediglich ein Richtwert, aber keine feste Größe. Die Schülerinnen und Schüler würden aber nun, als letzter G8-Jahrgang, den geschützten Raum Schule verlassen und als gereifte Persönlichkeit den eigenen Weg in die Welt gehen. Beim Finden dieses ganz eigenen Weges solle man einen Schritt zurück machen und beobachten, wo die individuellen Stärken lägen, führte anschließend Oberbürgermeister Jan Rothenbacher in seinen Grußworten aus.
Die Stärken einzelner Schülerinnen und Schüler zeigten sich bisher zweifelsohne in brillanten schulischen Leistungen. Besonders hervorgehoben wurden Veronika Trunzer und Kolja Scheiter, die beide ihr Abitur mit der Traumnote 1,0 ablegten. Darüber hinaus wurden weitere Ehrungen vorgenommen: So zeichnete die Deutsche Physikalische Gesellschaft Kolja Scheiter, Constanze Hoffmann, Peter Pfalzer, Simon Riedmiller und Jannik Pfänder im Fach Physik aus. Constanze Hoffmann glänzte mit einem herausragenden Mathe-Abitur, wofür sie von der Deutschen Mathematiker-Vereinigung gewürdigt wurde. Die starken Leistungen im Fach Chemie von Elias Strozda, Tabea Küchle sowie Kolja Scheiter wurden von der Gesellschaft Deutscher Chemiker honoriert. Für das Fach Biologie wurde Elias Strozda besonders gewürdigt. Anabel Brandelik und Tabea Küchle wurden für ihre beachtlichen Leistungen im Fach Evangelische Religionslehre ausgezeichnet.
Hierauf folgte der Höhepunkt des Abends: die Übergabe der Abiturzeugnisse. Mit individuell ausgewählter musikalischer Untermalung schritten die jungen Erwachsenen einmal quer durch den Saal zur Bühne und nahmen mit leuchtenden Augen ihr Reifezeugnis entgegen. Dieses Reifezeugnis öffne alle Türen, egal ob man Prinzessin, Polizistin oder Tierärztin werden wolle, führte Anna Jorek in ihrer Abiturrede aus. In dieser blickte sie auf die Schullaufbahn mit ihren Höhen und Tiefen zurück, auf sich verändernde Wünsche und Ziele sowie auf die Frage, was in Erinnerung bleibe. Hierbei hob sie das Vöhlin als wertvollen Ort hervor, der für innige Freundschaft, wertvolle Erfahrungen, Miteinander und gegenseitige Unterstützung stehe. Isabel Kowalski besang diese Zeit als „Time of our Lives“. Doch nun sei es an der Zeit, das eigene Sommermärchen zu schreiben, schloss Eric Schneider seine Lehrerrede ab.
Vielleicht schwebte der ein oder andere Traum baumelnd an einem Luftballon an diesem Abend in den Himmel und wartet nun darauf, in die Tat umgesetzt zu werden! Ganz im Sinne eines Sommermärchens 2.0.