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Ein Jahr nach der ersten Schulschließung

„Lichtfenster“ am Vöhlin

Lichtfenster 03 2021

Mitte März 2020 mussten wir den Unterricht an unserer Schule einstellen. Niemand war wirklich darauf vorbereitet, in einer Pandemie zu leben. Kaum jemand hat damals damit gerechnet, dass Covid 19 so lange unser Leben bestimmt.

Im zurückliegenden Jahr haben wir alle lernen müssen, uns einzuschränken und wir müssen weiter geduldig sein. Gerade Kinder und Jugendliche verzichten auf vieles, was ihnen wichtig ist. Ihre Familien fangen das auf - so gut es eben geht. Wir als „Schul-Familie“ vermissen schmerzlich die Gemeinschaft, die sonst mit dem Unterrichtsalltag verbunden ist.

Zugleich erfahren wir: Eine Gesellschaft kann nur dann Krisen bestehen, wenn sie zusammenhält – und wenn wir mit den Schutzbedürftigen und Bedrohten solidarisch sind.

In diesem Bewusstsein nahm das Vöhlin–Gymnasium am vergangenen Freitag an der Aktion „Lichtfenster“ teil.

Wir gedenken der Menschen, die an Covid 19 verstorben sind.
Wir nehmen Anteil an dem Schmerz der Trauernden.
Und wir sehen in den „Lichtfenstern“ auch ein Zeichen der Hoffnung:

An diesem Abend wurden unsere Klassenzimmer nur von einem kleinen Kerzenlicht erfüllt. Und nun sind die Räume unserer Schule wieder mit Leben erfüllt und wir können aus den Begegnungen wieder eine Gemeinschaft wachsen lassen.  

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