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Exkursion zur ehemaligen Synagoge Fellheim

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Wie verhält man sich richtig beim Besuch einer KZ-Gedenkstätte? Darf man Fotos oder Selfies machen? Darf man dort essen? Oder sich gar umarmen und küssen? Die beiden Jugendlichen Alex(andra) und Paul küssen sich – und zwar am unpassendsten Ort der Welt: Auf dem Gelände des ehemaligen KZ Auschwitz. Das Foto postet jemand in sozialen Netzwerken, woraufhin der Shitstorm über die Jugend von heute nicht lange auf sich warten lässt. Dieses (fiktive) Ereignis umrahmte die Schriftstellerin Lena Gorelik mit einer Erzählung über Freundschaft, Liebe und Liebeskummer im Leben pubertierender Jugendlicher und machte daraus den Roman „Mehr schwarz als lila“. Aus diesem Buch las sie vor der 9. Jahrgangstufe des Vöhlin-Gymnasiums Auszüge vor und stellte sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler. Den Rahmen für die Lesung bildete die ehemalige Synagoge in Fellheim, die anschließend von den Schülerinnen und Schülern in thematischen Kleingruppen erkundet wurde: Während ein Teil eine Einführung in das Gebäude und den angrenzenden jüdischen Friedhof erhielt, machte sich ein anderer Teil auf den Weg durch Fellheim, um anhand eines Fragebogens die Merkmale des jüdischen Ortsbildes herauszufinden. Die dritte Gruppe postete Fotos von Spuren jüdischen Lebens in Fellheim auf einem InstaWalk. Zu sehen sind die Bilder auf Instagram unter #igneunte.
Beim abschließenden Fishbowl stellten die Einzelgruppen ihre Ergebnisse vor dem Plenum vor und kürten zum Abschluss noch das beste Instagram-Bild. Ein herzliches Dankeschön sagen wir vom Vöhlin an den Förderkreis der ehemaligen Synagoge für die Organisation und Durchführung der Gesamtveranstaltung!

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