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Austauschprogramme

oder: Vom Vöhlin hinaus in die weite Welt...

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Der internationale Gedanke schlägt sich nicht nur am Vöhlin-Gymnasium nicht nur im Angebot an modernen Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch), sondern auch durch eine Reihe von Schüleraustauschprogrammen nieder. Damit trägt die Schule der Tatsache Rechnung, dass in unserer Zeit dem Erlernen von Fremdsprachen sowie dem Kontakt mit Jugendlichen anderer Länder und Kulturen eine besondere Bedeutung zukommt.

Unsere Partnerschulen in anderen Ländern, mit denen Austauschprogramme stattfinden, sind die folgenden:

 

  • Die Greenway High School Phoenix, USA
  • Das Petöfi Sándor Gimnázium in Budapest, Ungarn
  • Das Centre Scolaire 'Aux Lazaristes' in Lyon, Frankreich
  • Die Larramendi Ikastola in Mungia, Spanien
  • Das Liceo 'Monna Agnese' in Siena, Italien

 

Außerdem haben wir Kontakte zur 'Wellington Academy' in Tidworth, Großbritannien, zum 'Toorak College' in Mount Eliza, Australien, zum 'Colegio Alemán', der Deutschen Schule in Barranquilla, Kolumbien, und zur DBSAA, der Deutschen Botschaftsschule in Addis Abeba, Äthiopien.

Schöne Grüße aus Budapest und ein paar Impressionen vom Austausch mit dem Petöfi Gymnasium schicken die Lehrkräfte Frau Balhar und Herr Hanek mit ihren Schützlingen!

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Schülerinnern und Schüler aus Lyon im Rathaus empfangen

 

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Die Schülerinnen und Schüler des "Centre Scolaire Aux Lazaristes" in Lyon mit Oberbürgermeister Manfred Schilder, den Lehrkräften und Schulleiter Burkhard Arnold beim Empfang im Rathaus. (Foto: Julia Mayer / Pressestelle Stadt Memmingen)

Oberbürgermeister Manfred Schilder empfing Schülerinnen und Schüler aus der Seidenstadt Lyon in Memmingen. Der Austausch zwischen dem Vöhlin-Gymnasium und der französischen Partnerschule "Centre Scolaire Aux Lazaristes" besteht bereits seit mehr als 25 Jahren. "Auf diesen Austausch sind wir stolz", betonte das Stadtoberhaupt und hieß rund 30 Schülerinnen und Schüler zusammen mit den verantwortlichen Lehrkräften herzlich im Rathaus willkommen.

"Die Zukunft Europas kann nur funktionieren, wenn alle sich freundschaftlich begegnen", sagte Schilder und lobte den Schüleraustausch als "wichtigen Beitrag zur deutsch-französischen Freundschaft". Er wünschte den 13- und 14-jährigen Gästen aus Frankreich einen schönen Aufenthalt. "Neben dem Schulbesuch stehen in Memmingen eine Stadtrallye, die Besteigung des Martinsturms und der Besuch des Jahrmarkts auf dem Programm", kündigte Burkhard Arnold, Rektor des Vöhlin-Gymnasiums, an. Darüber hinaus werde es Ausflüge zum Schloss Neuschwanstein, nach Kempten, Ulm und Ottobeuren geben.

Arnold dankte dem Oberbürgermeister für den herzlichen Empfang im Rathaus und für die Unterstützung durch das Europabüro der Stadt. Sein Dank galt auch den engagierten Lehrkräften und Gastfamilien, ohne die ein solcher Austausch nicht möglich wäre. "Die Zukunft Europas liegt in den Händen der Jugend", stellte Arnold fest. Es sei kein Zufall, dass der französische Präsident Emmanuel Macron seine Grundsatzrede zu Europa vor jungen Menschen an der Pariser Universität Sorbonne gehalten habe. Der Schüleraustausch sei ein wichtiger Baustein der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich, die mit dem Elysée-Vertrag 1963 vom damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Präsidenten Charles de Gaulle besiegelt wurden.

Zur Erinnerung an den Aufenthalt in der Maustadt überreichte der Oberbürgermeister den Schülerinnen und Schülern Pins mit dem Stadtwappen und Memmingen-Taschen. Für die französischen Lehrkräfte Emérique Guernot und Laurent Dubreuil gab es als Willkommensgeschenk einen "Memminger Mau" mit Pralinen.

 

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Engagierte Lehrkräfte tragen die über 25-jährige Schulpartnerschaft zwischen dem "Centre Scolaire Aux Lazaristes" in Lyon und dem Vöhlin-Gymnasium (v.li.): Rektor Burkhard Arnold, Emérique Guernot, Oberbürgermeister Manfred Schilder, Maria Folly und Laurent Dubreuil. (Foto: Julia Mayer / Pressestelle Stadt Memmingen)

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Die Vorfreude auf den Gegenbesuch der Spanier bei uns in Memmingen war riesig. Am 27.06. war es dann endlich soweit: Die baskischen Schüler wurden in einer nächtlichen Abholaktion von ihren Gastfamilien am Bahnhof abgeholt.

Mit etwas zu wenig Schlaf startete dann ihr erster Tag in Memmingen an der Schule mit dem Abischerz. Da hatten die Basken ja gleich mal einen tollen Eindruck von unserer Schule ;-) … Nachmittags hatten sie dann ein etwas ernsteres Programm: Der Besuch des KZs in Dachau. Die nächsten Tage verliefen sehr unterschiedliche. Teilweise unternahm die ganze deutsch-spanische Gruppe etwas gemeinsam. So wurde das Schloss Neuschwanstein besichtigt, die Geschäfte in Füssen unsicher gemacht, ein gemeinsamer Workshop zum Thema „Global Identity“ gehalten und die Sommerrodelbahn in Nesselwang besucht. Ein gemeinsames Picknick, bei dem jeder Schüler eine Kleinigkeit beisteuerte, weihte unsere Gäste in die kulinarischen Köstlichkeiten der bayerischen Küche ein. Da die deutschen Schüler auch ihren allgemeinen Schulpflichten nachkommen mussten, wurden teilweise auch Programmpunkte für die baskische Gruppe alleine organisiert. Darunter fielen unter anderem eine Stadtführung in Memmingen mit Besuch des Martinsturms, ein Empfang im Memminger Rathaus und der Besuch der Stadt München mit spanischer Führung im Deutschen Museum. Nach diesen zehn intensiven Tagen war es für einige sehr schwer Abschied zu nehmen. Allerdings muss es ja kein Abschied für immer sein! Denn es ist besonders schön, dass sich während der gegenseitigen Besuche teilweise neue, kulturübergreifende Freundschaften entwickelt haben, welche hoffentlich noch lange halten werden. 

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„Benvenuti! – willkommen!“ mit diesen Worten empfing Oberbürgermeister Manfred Schilder 28 italienische Schülerinnen und Schüler mit ihren Begleitlehrkräften im Rathaus.

Im Rahmen seiner Begrüßung betonte der Rathauschef angesichts der aktuellen politischen Ereignisse in Europa die Wichtigkeit der Schüleraustausche. „Ihr seid die Zukunft Europas, nutzt die Chance und lebt den europäischen Gedanken“, so der Appell des Oberbürgermeisters.

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Auf dem Bild:

Die Betreuungslehrkräfte Antonella Massobrio, Melanie Blum, Claudia Schmaus, Frieder Duvel sowie Oberbürgermeister Manfred Schilder, die Leiterin des Europabüros Alexandra Störl, Schulleiter und Vorsitzender der Europa Union, Burkhard Arnold mit der großen Schülergruppe aus Siena im Rathaus. Foto: Madlener/Stadt Memmingen

Der Schulleiter des Vöhlin-Gymnasiums und Vorsitzender der Europa Union, Burkhard Arnold, sprach sich ebenfalls für ein gemeinsames europäisches Denken und Handeln aus. Begeistert erzählte er von der jüngst auf dem Memminger Theaterplatz erfolgten „Pulse of Europe Bewegung“, der sich viele Europafreunde angeschlossen haben. Sie nimmt sich verstärkt der Probleme der europäischen Jugend an und versucht Lösungsansätze aufzuzeigen. Sein besonderer Dank galt neben den betreuenden Lehrkräften auch den Gastfamilien. Die Schüler sind eine Woche zu Gast am Vöhlin-Gymnasium, um dort den deutschen Unterricht, die Sprache und auch die deutsche Kultur besser kennen zu lernen. Der Austausch mit Siena wird den Schülerinnen und Schülern des sprachlichen Zweiges mit Italienisch als dritter Fremdsprache angeboten.

Der italienische Betreuungslehrer Frieder Duvel sagte voller Enthusiasmus „dieser Austausch ist etwas ganz Besonderes“. Von den meisten Auslandsbegegnungen kämen die Schülerinnen und Schüler nach Hause und vieles werde dann sofort „ad acta“ gelegt. Aber er könne durch seine langjährige Erfahrung nur bestätigen, dass der Eindruck, „den die Jugendlichen aus Memmingen mit nach Italien bringen, eine bleibender ist“. So freue er sich noch auf viele Begegnungen. „Der Kontakt mit den Menschen vor Ort ist das beste Mittel, um Vorurteile abzubauen“, so Duvel abschließend.

 



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Nachdem bekannt gegeben wurde, wer mit nach Lyon fahren durfte, konnten wir uns freuen! Wir waren ein paar der wenigen Glücklichen, die mitdurften!

Wir warteten mit gemischten Gefühlen auf den Tag der Abfahrt: Was wird uns in der Familie erwarten? Werden wir mit der Sprache klarkommen? Viele Fragen und die Antworten lagen plötzlich nur noch eine neunstündige Busfahrt entfernt, die sehr schnell verging. Von Minute zu Minute wuchs die Freude, unsere Austauschpartner, die wir schon kannten, wiederzusehen. Der erste Abend mit der Familie und der Fremdsprache war eine neue Erfahrung.

Am darauffolgenden Tag besuchten wir mit unseren Austauschschülern den Unterricht. Insgesamt war es ein anstrengender Tag und am Abend freute sich jeder auf sein Bett… In den nächsten Tagen standen viele Unternehmungen auf dem Programm: Mal in einem großen Einkaufszentrum bummeln, Miniaturmuseum oder Amphitheater besuchen, dann mal wieder eine riesige Kathedrale besichtigen. Auch konnten wir alleine die Stadt erkunden und unser Geld ausgeben ?. Die Lehrer ließen uns viel Freiraum und Zeit. Nachmittags trafen wir (die Franzosen mit uns Austauschülern) uns manchmal noch privat und gingen z.B. in einen Trampolinpark.

Am Tag vor der Abreise wanderten wir gemeinsam mit den Franzosen an der Rhône entlang zum Minigolfen. Nachdem wir bei den 18 Bahnen versucht hatten, die Bälle in die Löcher zu schlagen, durften wir uns die Tiere im Park anschauen und auf der Wiese spielen. Da hieß es wiedermal: „In zwei Stunden wieder hier und viel Spaß!“ So genossen wir diesen Nachmittag auf großen Wiesen im Sonnenschein oder bei einem Stadtbummel.

Zurück in unseren Familien mussten wir auch schon bald unsere Koffer wieder packen. Am Freitag war Tag des Abschieds. Es gab ein fröhliches und ein trauriges Auge bei jedem von uns. Einerseits die Freude, wieder nach Hause zu fahren, in vertraute Umgebung und gewohnte Abläufe, andererseits ein wenig Abschiedsschmerz darüber, dass die tolle Zeit in dieser wunderschönen Stadt schon zu Ende war.

Aber in einem sind wir uns einig: Die Erinnerung an den Austausch bleibt.

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