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Deutsch-italienischer Schüleraustausch

„Benvenuti! – willkommen!“ mit diesen Worten empfing Oberbürgermeister Manfred Schilder 28 italienische Schülerinnen und Schüler mit ihren Begleitlehrkräften im Rathaus.

Im Rahmen seiner Begrüßung betonte der Rathauschef angesichts der aktuellen politischen Ereignisse in Europa die Wichtigkeit der Schüleraustausche. „Ihr seid die Zukunft Europas, nutzt die Chance und lebt den europäischen Gedanken“, so der Appell des Oberbürgermeisters.

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Auf dem Bild:

Die Betreuungslehrkräfte Antonella Massobrio, Melanie Blum, Claudia Schmaus, Frieder Duvel sowie Oberbürgermeister Manfred Schilder, die Leiterin des Europabüros Alexandra Störl, Schulleiter und Vorsitzender der Europa Union, Burkhard Arnold mit der großen Schülergruppe aus Siena im Rathaus. Foto: Madlener/Stadt Memmingen

Der Schulleiter des Vöhlin-Gymnasiums und Vorsitzender der Europa Union, Burkhard Arnold, sprach sich ebenfalls für ein gemeinsames europäisches Denken und Handeln aus. Begeistert erzählte er von der jüngst auf dem Memminger Theaterplatz erfolgten „Pulse of Europe Bewegung“, der sich viele Europafreunde angeschlossen haben. Sie nimmt sich verstärkt der Probleme der europäischen Jugend an und versucht Lösungsansätze aufzuzeigen. Sein besonderer Dank galt neben den betreuenden Lehrkräften auch den Gastfamilien. Die Schüler sind eine Woche zu Gast am Vöhlin-Gymnasium, um dort den deutschen Unterricht, die Sprache und auch die deutsche Kultur besser kennen zu lernen. Der Austausch mit Siena wird den Schülerinnen und Schülern des sprachlichen Zweiges mit Italienisch als dritter Fremdsprache angeboten.

Der italienische Betreuungslehrer Frieder Duvel sagte voller Enthusiasmus „dieser Austausch ist etwas ganz Besonderes“. Von den meisten Auslandsbegegnungen kämen die Schülerinnen und Schüler nach Hause und vieles werde dann sofort „ad acta“ gelegt. Aber er könne durch seine langjährige Erfahrung nur bestätigen, dass der Eindruck, „den die Jugendlichen aus Memmingen mit nach Italien bringen, eine bleibender ist“. So freue er sich noch auf viele Begegnungen. „Der Kontakt mit den Menschen vor Ort ist das beste Mittel, um Vorurteile abzubauen“, so Duvel abschließend.

 



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