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Schüleraustausch Frankreich - Lyon 2017

austausch Lyon BIld

Nachdem bekannt gegeben wurde, wer mit nach Lyon fahren durfte, konnten wir uns freuen! Wir waren ein paar der wenigen Glücklichen, die mitdurften!

Wir warteten mit gemischten Gefühlen auf den Tag der Abfahrt: Was wird uns in der Familie erwarten? Werden wir mit der Sprache klarkommen? Viele Fragen und die Antworten lagen plötzlich nur noch eine neunstündige Busfahrt entfernt, die sehr schnell verging. Von Minute zu Minute wuchs die Freude, unsere Austauschpartner, die wir schon kannten, wiederzusehen. Der erste Abend mit der Familie und der Fremdsprache war eine neue Erfahrung.

Am darauffolgenden Tag besuchten wir mit unseren Austauschschülern den Unterricht. Insgesamt war es ein anstrengender Tag und am Abend freute sich jeder auf sein Bett… In den nächsten Tagen standen viele Unternehmungen auf dem Programm: Mal in einem großen Einkaufszentrum bummeln, Miniaturmuseum oder Amphitheater besuchen, dann mal wieder eine riesige Kathedrale besichtigen. Auch konnten wir alleine die Stadt erkunden und unser Geld ausgeben ?. Die Lehrer ließen uns viel Freiraum und Zeit. Nachmittags trafen wir (die Franzosen mit uns Austauschülern) uns manchmal noch privat und gingen z.B. in einen Trampolinpark.

Am Tag vor der Abreise wanderten wir gemeinsam mit den Franzosen an der Rhône entlang zum Minigolfen. Nachdem wir bei den 18 Bahnen versucht hatten, die Bälle in die Löcher zu schlagen, durften wir uns die Tiere im Park anschauen und auf der Wiese spielen. Da hieß es wiedermal: „In zwei Stunden wieder hier und viel Spaß!“ So genossen wir diesen Nachmittag auf großen Wiesen im Sonnenschein oder bei einem Stadtbummel.

Zurück in unseren Familien mussten wir auch schon bald unsere Koffer wieder packen. Am Freitag war Tag des Abschieds. Es gab ein fröhliches und ein trauriges Auge bei jedem von uns. Einerseits die Freude, wieder nach Hause zu fahren, in vertraute Umgebung und gewohnte Abläufe, andererseits ein wenig Abschiedsschmerz darüber, dass die tolle Zeit in dieser wunderschönen Stadt schon zu Ende war.

Aber in einem sind wir uns einig: Die Erinnerung an den Austausch bleibt.

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