Frankreichaustausch 2015 - Salut, la France, et bienvenue à Memmingen!

Für 27 Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe unseres Vöhlin-Gymnasiums war die Zeit vom 8. bis zum 16. Oktober eine besonders spannende, denn in dieser Woche erhielten sie Besuch von ihren französischen Briefpartnern aus dem Collège aux Lazaristes in Lyon.

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Nach der Ankunft des Busses vor dem Haupteingang der Schule wurden die französischen Schüler herzlich von ihren deutschen „corres“ und deren Eltern begrüßt und verbrachten den ersten Abend in ihren Gastfamilien. Am kommenden Tag, einem Freitag, gab es zum Auftakt des Austauschs für unsere französischen Gäste zunächst ein kleines bayerisches Frühstück im Auswärtigenraum und Herr Arnold hieß die Jugendlichen und ihre Begleiter, Herrn Dubreuil und Herrn Hourdé, herzlich willkommen. Anschließend besuchten die französischen Schüler Unterrichtsstunden in unterschiedlichen Fächern und Jahrgangsstufen. Das Wochenende verbrachten sie in ihren Gastfamilien, die ihnen das Allgäu sowie die bayerische Landeshauptstadt zeigten und zahlreiche Unternehmungen mit ihren jungen Gästen machten. Das Montagsprogramm beinhaltete einen Besuch des Basilika sowie des Sportzentrums Ottobeuren. Am Dienstag fuhren die Franzosen nach Kempten und besichtigten das Schloss Neuschwanstein. Am folgenden Tag stand ein gemeinsamer Ausflug der deutschen und französischen Schüler nach Ulm auf dem Programm.

 

 

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Der diesjährige Frankreichaustausch ist ein ganz besonderer, denn das Vöhlin-Gymnasium und das Collège aux Lazaristes können auf eine 25-jährige Austauschtradition zurückblicken!!

Zur Feier dieses Jubiläums wurden im Rahmen eines festlichen Empfangs im Memminger Rathaus durch Herrn Oberbürgermeister Dr. Holzinger zwei Ehrenurkunden für die beiden Partnerschulen unterzeichnet.

In der Woche vor den Osterferien wird der Gegenbesuch der deutschen Schüler in Lyon erfolgen. Das Vöhlin-Gymnasium hofft, dass die Kontakte und die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Collège aux Lazaristes noch mindestens ein weiteres Vierteljahrhundert bestehen bleiben, denn ein Austausch bietet nicht nur Gelegenheit zur Verbesserung der Sprachkenntnisse, sondern ist eine einmalige Chance, das Leben in einem anderen Land „aus erster Hand“, d.h. bei einem Aufenthalt in einer Gastfamilie, kennenzulernen.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen des ersten Teils unseres diesjährigen Austauschs beigetragen haben und ein großes „merci“ an die „Gründerväter“ des „échange“, an Herrn Kühn und Herr Dazin!!

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